Anfängertipps zum Pilze sammeln

Pilzmesser

Anfänger sollten sich bei der Bestimmung und beim Sammeln zuerst auf ganz wenige Pilze beschränken und dann langsam Stück für Stück weitere neue Arten in ihr Repertoire aufnehmen. Zum Pilzesammeln brauchst du lediglich ein Messer und einen Korb. Ob man einen Einkaufskorb oder einen Spankorb nimmt, ist vollkommen egal. Weniger optimal sind Beutel und Tüten. In diesen werden die Pilze gedrückt und können unansehnlich werden oder unter Umständen nicht mehr zu verwenden sein. Nur im Notfall sollte man auf solche Transportmittel zurückgreifen.

Als Messer kannst du ein ganz normales kleines Küchenmesser, ein Taschenmesser oder ein professionelles Pilzmesser benutzen. Aus Sicherheitsgründen bevorzuge ich ein Klappmesser. Natürlich sind die Spezialmesser super. Ich habe auch eines, aber meistens vergesse ich, es mit in den Wald zu nehmen.

  1. Tipp. Sammle nur die Pilze, die du auch sicher kennst und bestimmen kannst.
  2. Tipp: Für Anfänger ist es sicher sinnvoll, ein Bestimmungsbuch mit in den Wald zu nehmen. Auch wenn du Pilze stehen lässt, kannst du sie vor Ort bestimmen, ganz einfach, um dein Wissen zu erweitern.
  3. Tipp: Wichtig ist auch, dass man zum Sammeln früh aufsteht, am besten vor Sonnenaufgang. Wer als Erster im Wald ist, hat die Chance auf die besten Funde.
  4. Tipp: Pilze sollten aus dem Waldboden herausgedreht und nicht einfach ausgerissen werden.
  5. Tipp: Wenn du die Pilze im Wald gut sauber machst, dann sparst du dir zu Hause eine Menge Putzarbeit.
  6. Tipp: Zerstöre keine Pilze, auch wenn sie giftig sind. Sie gehören wie Tiere und Pflanzen zum Wald!

Pilze sammeln und Bestimmung

Fast alle Röhrlinge sind genießbar, und man kann sie ohne Bedenken sammeln und essen. Es gibt drei mir bekannte "Schwämme", die nicht essbar sind. Dazu zählen der Satanspilz, der Bitterpilz und der Gallenröhrling (auch Bitterling genannt). Den Satanspilz erkennst du daran, dass sich sein weißes Fleisch beim Durchschneiden bläulich verfärbt. Hutfutter und Stiel sind eigentümlich rötlich. Der Gallenröhrling darf auf gar keinen Fall mit dem Bitterpilz verwechselt werden. Während der Gallenröhrling lediglich ungenießbar ist, hat man es beim Bitterpilz mit einem richtig giftigen Vertreter seiner Art zu tun.

Ein genauere Beschreibung dieser drei Pilze findest du hier: Satanspilz ◊ Bitterpilz ◊ Gallenröhrling

Die anderen Röhrlinge kannst du wunderbar in der Pfannen mit Butterschmalz, Zwiebeln, Salz und Pfeffer zubereiten. Am bekanntesten sind: Steinpilz, Marone oder der Butterpilz. Das sind einige Röhrenpilze, die man getrost in die Pfanne hauen kann. Die meisten davon findet man von Mitte Sommer bis in den Herbst hinein. Je nachdem wie warm und wie lang der Sommer ist, kann sich das auch verschieben. Letztes Jahr sammelte ich bis in den Dezember hinein, und das nicht wenig.

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