Rispenhortensien – attraktive Dauerblüher für die Sommerzeit

Rispenhortensie

Die Auswahl an Ziergehölzen, deren Blütezeit sich vom Sommer bis zum Herbst erstreckt, ist recht übersichtlich. Wie gut, dass es Rispenhortensien (Hydrangea paniculata) gibt! Je nach Sorte stellen sie ihre Blütenpracht ab Juni oder Juli zur Schau. Zu dieser Zeit ist die Erinnerung an den Flieder bereits verblasst. Sie lebt jedoch wieder auf, wenn die kegelförmigen Blütenstände der hier vorgestellten Rispenhortensie erscheinen: Von Weitem sieht sie einem blühenden Fliederstrauch dann durchaus ähnlich.

Das Ziergehölz Hydrangea paniculata stammt ursprünglich aus Asien und kann in ihrer Heimat bis über 7 m hoch werden. In hiesigen Gärten bleibt sie jedoch meist deutlich niedriger.

Wenn die Pflanzen erst einmal zu blühen begonnen haben, hören sie so schnell nicht wieder damit auf. Bis in den Herbst hinein zeigen sie ihre Pracht. Die schnee- bis cremeweißen Blüten können bisweilen mit einem weiteren Pluspunkt aufwarten, denn einige Sorten duften. Und selbst im Verblühen sind sie noch schön anzusehen. Als Abschiedsgeschenk färben sich die Blütenblätter oft rosa, manchmal sogar dunkelrot. Auch in der kalten Jahreszeit gibt es noch Grund zur Freude an den dekorativen Gehölzen: Die verblühten Rispen bleiben lange am Strauch und bieten Schnee und Raureif eine interessante Bühne für ihr winterliches Schauspiel.

Pflege, Schnitt

Inzwischen gibt es zahlreiche attraktive Züchtungen. Eine große Auswahl an Rispenhortensien wartet auf einen Platz im Garten und lässt die Herzen vieler Gärtner höher schlagen. Besondere Bekanntheit erlangte die Sorte 'Grandiflora'. Beliebt ist auch 'Limelight'. Ein wenig Platz sollte man den Blütengehölzen zugestehen, damit sie sich entsprechend ihrer natürlichen Wuchsform entwickeln können. Im Alter werden sie ungefähr so breit wie hoch.

Der Schnitt entscheidet darüber, ob die Pflanze zu einem Busch oder einem kleinen Baum heranwächst. Beides ist jedenfalls möglich und dem persönlichen Geschmack überlassen. Erforderliche Schnittmaßnahmen werden am besten im Nachwinter durchgeführt und sollten bis zum März abgeschlossen sein. Rispenhortensien vertragen einen starken Rückschnitt. Sie antworten darauf mit kräftigem Neuaustrieb und vielen Blüten.

Saure bis neutrale, humose Böden sind ideal für ihre gute Entwicklung. Das Substrat sollte auf jeden Fall kalkfrei sein. Am liebsten wachsen die Ziergehölze an sonnigen bis halbschattigen Standorten. Ist es zu dunkel, schränken sie ihre Blühleistung ein.

Hortensien sind im Allgemeinen sehr durstig. Rispenhortensien tolerieren zwar gelegentliche Trockenheit eher als ihre Verwandten, aber auch sie verlangen für gutes Gedeihen nach gleichmäßig feuchten Böden ohne Staunässe. Winterschutz brauchen sie nur in rauen Lagen. Ansonsten sind sie recht widerstandsfähig gegen Frost. Reichen die Nährstoffe im Boden nicht aus, gibt es im Handel spezielle Düngemittel, die optimal auf diese Staudengehölze abgestimmt sind.

Nutzgarten
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