Inhortas.de – das Schwestern-Projekt

Inhortas

Beobachtungen über Garten, Selbstversorgung und ein freieres Leben
Inhortas.de ist aus der praktischen Beschäftigung mit Garten, Selbstversorgung und dem einfachen Leben entstanden. Im Mittelpunkt steht dabei weniger die Frage, wie man einen Garten möglichst perfekt gestaltet, sondern die Frage, was sich mit einem Stück Land, etwas Können und genauer Beobachtung tatsächlich anfangen lässt.

Ein Garten ist schließlich mehr als ein Ort für Pflanzen. Er kann Vorratskammer, Werkstatt, Lebensraum und Lernort sein. Wer Gemüse anbaut, Hühner hält, Obst verarbeitet oder sein Haus mit einfachen Mitteln bewirtschaftet, baut kleine Wirtschaftskreisläufe auf. Aus Fähigkeiten entstehen Handlungsspielräume – und daraus ein Stück Unabhängigkeit.

Inhortas beschäftigt sich deshalb mit der Häuslerwirtschaft: mit jener überschaubaren Verbindung von Haus, Garten, Vorräten, Tieren, Handwerk und Küche, die früher selbstverständlich war und heute neu entdeckt werden kann. Nicht als romantische Rückkehr in die Vergangenheit, sondern als praktische Möglichkeit, das eigene Leben wieder stärker selbst zu gestalten.

Dabei interessieren mich auch die Gedanken hinter den Dingen. Warum funktioniert eine bestimmte Methode? Warum ist manches einfacher, als es zunächst scheint? Welche alten Erfahrungen sind noch brauchbar – und wo führt die genaue Beobachtung zu einer anderen Lösung?

So entstehen auf Inhortas Essays und Notizen über Garten und Kultur, Selbstversorgung und Alltag, praktische Fähigkeiten und die Freiheit, die aus ihnen entstehen kann.

Der Ausgangspunkt ist immer die Beobachtung. Aus ihr soll eine Ordnung entstehen, die sich auf andere Situationen übertragen lässt.

Die Alternative zur Alternative

Inhortas versteht sich dabei nicht als Gegenentwurf zu einer bestimmten Lebensweise. Es geht auch nicht um Ideologien, perfekte Selbstversorgung oder einen vorgegebenen Lebensstil.

Interessanter ist die kleine, praktische Alternative: Dinge selbst ausprobieren, Zusammenhänge erkennen und herausfinden, was im wirklichen Leben funktioniert.
Denn oft liegt die Freiheit nicht darin, möglichst viele Möglichkeiten zu haben. Sie entsteht dadurch, dass man einige Dinge selbst kann.

Was funktioniert, ist schön.

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